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Paul Moore ist tot. Es lebe Bear Paw



"Nichts soll die Macht haben, uns aus unserer inneren Ruhe zu bringen!" Das ist eine der Aussagen von Paul Moore/Bear Paw, die ihn für mich persönlich unsterblich macht. Im gleichen Atemzug frage ich mich, ob darin wirklich die Unsterblichkeit von uns Menschen liegt? Das etwa die Weisheit eines Mannes in der Erinnerung der Menschen, die zugehört und verstanden haben, weiter besteht und somit fortlebt. Dass sollte das Mindeste sein, vielmehr fühle ich Dich, Dein Sein, lieber Paul, sehr präsent. Tränen fließen ganz unvermittelt. Und ich bin glücklich, Dich zu kennen, mein Herz macht es möglich, dass das so bleibt, meinem Verstand sage ich, er soll sich zurückhalten, er ist mein Diener, nicht mein Meister.

Vor allem erinnere ich mich an Momente der liebevollen und heilsamen Berührung meines Herzens durch Dein verständnisvolles "Bärenherz".


Paul zählt aus meiner Sicht zu den großen schamanischen Heilern unserer Zeit, der durch seine indigen-schamanische Großmutter ausgebildet, schon in frühen Jahren das große spirituelle Erbe des roten Volkes empfing. Es handelt sich dabei um die Weisheit, die wir brauchen, um in die neue Menschheitsära der Liebe, des Friedens und der Harmonie einzutreten. Paul sprach immer von den Medizinen des Herzens: Liebe, Wahrheit und Respekt wären die Ingredienzien für nachhhaltige Heilung und höheres Bewusstsein.

Durch seinen irischen Vater in der westlichen Welt ebenso zuhause, wie in der Verklärung des schamanisch indigenen Bewusstseins mit seiner Heilkraft, war es ihm möglich, besonders kraftvoll den Brückenschlag zum geistig mißbrauchten und verwahrlosten Zivilisationsbürger des sogenannten aufgeklärten Westens, der der materialistischen Religion der Naturwissenschaft und des Kommerzes huldigt, zu erwirken. Meine Seele und viele Seelen, die ich im Kontakt mit Paul erleben durfte, wurden genährt durch die Liebe und Weisheit der Spirits und heilten dadurch entweder vollständig oder eben ein Stück weiter.

Der Unterschied zwischen Vision und Imagination wäre die Tatsache, dass wir in der Vision sehen, hören und riechen, als wäre es Wirklichkeit, was es auch ist, nur eben auf einer anderen Ebene, der Nicht-Alltäglichen. Diese positive visionäre Wirklichkeit beeinflußt unser unterbewußt Vegetatives ebenso kraft- und machtvoll, als wäre es tatsächlich Erlebtes. So geschieht Heilung durch Pauls angeleitete schamanische Reisen in eine Welt der Vision, unendlich sanft berührt, geführt und gestärkt durch die Geister der Mutter Erde und des Kosmos, durch Krafttiere, Medizinflöte, Rassel und Trommel, mit Farben heilende Wesenheiten, den Wind, das Wasser, die Erde und zuletzt die transformierende Kraft des Feuers, in dem nur die Medizinen des Herzens Bestand haben können.

Nie werde ich die heilsamen Reisen in die Höhlen mit all ihren wunderbaren Medizinen vergessen, tiefe Heilung durfte durch Pauls Hilfe für mich geschehen.

Viele Abende durften wir gemeinsam mit Paul lachen, weinen und lernen, wenn die Ahnen, die er "channelte" so manche völlig neue Sichtweise auf unser Leben erlaubten und uns die Einsicht vermittelten, dass wir in erster Linie geistige Wesen sind, die eben einfach die Adresse wechseln, wenn sie ihre menschliche Erfahrung erfüllt haben.

Indigene vermissen ihre verstorbenen Angehörigen nicht, weil sie sie jederzeit sehen können.

Hierin liegt auch für Annelies und mich ein großer Trost, wir fühlen Paul oft ganz präsent und sind glücklich gemeinsam mit ihm Medizinradzeremonien in der wildromantischen Natur am Kärntner Weidischbach erlebt zu haben. Besonders freut es uns, dass Paul im Jahr 2019 noch unsere Medizinheimat "Ajahumas Welt" persönlich kennenlernte und sie indirekt segnete, indem er sein Medizinrad nicht "abschloss" sondern für uns und die Menschen die noch kommen sollten "geöffnet" ließ.

Lieber Paul, wir sind glücklich, dir begegnet zu sein und werden das Medizinrad in Ehren halten und dich stets einladen mit uns zu sein.

Wir lieben dich, sei stets willkommen bei uns, wir wissen Du liebst Deutschland und Österreich und ihre Menschen.


Annalisa, Deine Warrior Woman und Christian, Dein Bruder.


Pauls Beisetzung findet am 2.Juli um 11.00 auf dem Friedhof in der Dornburgerstr. 26A in D-39217 Schönebeck, Ortsteil Pretzien statt.

Spenden für die Beisetzung an Christian Wegner über PayPal, zahndoktor@gmail.com, Zusatz "für Paul" oder an Melanie Weishaupts Konto: IBAN DE65 2565 0106 0000 5236 62 bei der Sparkasse Nienburg mit Zusatz "für Paul."










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